Cacoons

Schlafen unterm Sternenhimmel - wie könnte das Ganze aussehen? In den letzten zwei Jahren haben wir unsere Hängezelte am Biwakplatz in Gülpe vermietet. Die Zelte hingen an einem 3-beinigen Gestell und beim Liegen konnte man direkt in den Himmel schauen. Was wir aber auch festgestellt haben: Der Schlafkomfort zu zweit ließ zu wünschen übrig. Dann kam noch dazu, dass die sanitäre Situation am Biwakplatz nicht zufriedenstellend war.  Irgendwann kamen wir dann zum Ergebnis, die Cacoon-Vermietung so nicht weiterzumachen und etwas Neues zu suchen. Aber was? 

Wir haben uns zuerst einmal gefragt, was das besondere "Sternenguck"-Erlebnis ausmacht: Für uns - der freie Blick in den Himmel. Damit war klar - wir wollen nicht durch eine Folie, eine Scheibe oder Ähnliches schauen, sondern einfach »kein Dach« über dem Kopf haben. Trotzdem soll man gut schlafen, vor den Blicken anderer geschützt sein, Gepäck einschließen können und auch bei schlechem Wetter nicht gleich abreisen müssen. Und das Ganze soll auch noch mobil bleiben, da wir kein eigenes Grundstück zur Umsetzung unserer Ideen haben.

Die Notwendigkeit eines fahrbaren Untersatz brachte uns schnell zu tiny houses und Wohnanhängern. Etwas Vorhandenes zu nehmen und die Energie in den Ausbau zu stecken , das schien uns am Ehesten umsetzbar. Und so landeten wir bei den nostalgischen Wohnwägen und lernten die Unterschiede zwischen "Bastei", "Friedel", "Qek" und anderen Typen kennen. Überzeugt hat uns dann sehr schnell der »Qek aero« - knuffig, genau die richtige Größe und eine Dachform, die uns gleich auf die Idee eines coolen Cabrio-Wohnwagens brachte.